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Sich die Sprache ersingen: Spaß mit Liedern und Fingerspielen

Sich die Sprache ersingen: Spaß mit Liedern und Fingerspielen

 

Musik spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Kindern: Schon vor der Geburt liefern Lieder Babys Informationen für den Sprachgebrauch. Und der Mensch ist darauf programmiert, sich für Sprache zu interessieren, weil er sich als soziales Wesen mit anderen verständigt. Musik spricht das Gehirn ganz besonders an. Das ist auch der Grund dafür, warum sich Kinder so stark für Musik interessierten. Denn: Musik stimuliert das Gehirn. Sie kann auf angenehme Art und Weise eine Gemeinschaft zwischen Menschen herstellen, wenn sie zusammen musizieren. Das alles sind Dinge, die das Gehirn mag.

Sprache wird über musikalische Aspekte erworben. Pausen zwischen den Sätzen, Tonlage und Sprachmelodie, Akzentuierung und Timbre der Stimme – das alles gibt dem Kind Informationen. Musik kann diesen Lernprozess ganz wesentlich unterstützen: Mit Hilfe von Reimen und Liedern entdecken Kleinkinder die Bedeutungen einzelner Wörter, sie entwickeln ein Gefühl für die Sprache, trainieren ihre Wahrnehmung, ihr Gedächtnis. Kinder lernen mit Musik leichter sprechen – auch in mehreren Sprachen. Und noch etwas: sie erleben im Singen, dass es eine Vielfalt von Sprachen, Kulturen gibt – eine wichtige Erfahrung für das Zusammenlebens in unserer Gesellschaft.

Im Seminar werden neue Möglichkeiten erarbeitet, mit Kindern Musik zweisprachig zu erleben, vom Fingerspiel über Kinderlieder bis hin zur Inszenierung kleiner Musikschauspiele.

Wann: 19. September 2019, 9.00-17.00 Uhr.

Wer: Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Kindergärten.

Wo: Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), 26 Beethoven Straße, 66125 Saarbrücken.

Kosten: € 85 (Tagungsgebühr, Verpflegung, Unterlagen).

Referent: Max Busso.